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Fusion

Information zum aktuellen Stand der Fusion der
Verbandsgemeinden Altenkirchen & Flammersfeld

Wir ziehen um!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

anlässlich der bevorstehenden Fusion findet ab dem 23. September bis Anfang Oktober bereits der Umzug einiger Mitarbeiter/-innen unserer Verwaltungen statt.

Die Einwohnermeldeämter (Bürgerbüro) sowie die Standesämter sind vom Umzug nicht betroffen.

Sie erreichen alle Mitarbeiter*innen unter den bekannten Rufnummern!

Alle Mitarbeiter/-innen aus Altenkirchen und Flammersfeld, die künftig im Bereich der Fachbereiche Organisation, Finanzen, Infrastruktur, Umwelt und Bauen sowie Soziales und Generationen eingesetzt sein werden, sind nach dem Umzug im Rathaus in Altenkirchen (Rathausstraße 13) anzutreffen.

Die Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich Wirtschaftsförderung, Strukturentwicklung, Tourismus, Kultur, den weiteren Teilbereichen des Fachbereichs Bürgerdienste sowie dem Fachbereich Kommunale Betriebe (inklusive Verbandsgemeindewerke) sind nach dem Umzug im Verwaltungsgebäude in Flammersfeld (Rheinstr. 17) erreichbar.

Für Besucherinnen und Besucher des Sozialamtes bieten wir neben den regulären Öffnungszeiten in Altenkirchen künftig donnerstags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie nach Terminvereinbarung Sprechzeiten im Rathaus Flammersfeld an.

Wir empfehlen, sich in dringenden Angelegenheiten während des Umzugszeitraums vorab mit den zuständigen Mitarbeiter/-innen telefonisch in Verbindung zu setzen und einen Termin zu vereinbaren.Auf den Internetseiten der Verbandsgemeinden Altenkirchen (www.vg-altenkirchen.de)und Flammersfeld (www.vg-flammersfeld.de) finden Sie die Telefonnummern all Ihrer Ansprechpartner/-innen, die zunächst unverändert bleiben.

 

Ihre Verbandsgemeindeverwaltungen

Altenkirchen und Flammersfeld


Fusionsvereinbarung

Vereinbarung über die freiwillige Fusion der Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald) mit der Verbandsgemeinde Flammersfeld (Stand 17.1.18).

Präsentation der Infoveranstaltungen

Präsentation als PDF.


Aktueller Stand zur Beschlussfassung in den Ortsgemeinden

24 Ortsgemeinden aus der Verbandsgemeinde Flammersfeld mit insgesamt 10.270 Einwohnernhaben zugestimmt, 2 Ortsgemeinden mit insgesamt 1.133 Einwohner haben gegen eine Fusion mit der Verbandsgemeinde Altenkirchen gestimmt. Damit haben über 50% der Einwohner (12.106 Einwohner) für eine "freiwillige Zwangsfusion" gestimmt.

Aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Altenkirchen haben bereits 37 Ortsgemeinden mit insgesamt 21.133 Einwohnern dafür gestimmt, keine der Ortsgemeinden hat sich (bislang) gegen eine Fusion ausgesprochen.

 

 

Informationsveranstaltungen zur Fusion der Verbandsgemeinden Altenkirchen und Flammersfeld

In der ersten von vier Informationsveranstaltungen im Februar 2018 in der Stadthalle Altenkirchen informierten Bürgermeister Fred Jüngerich, der Beigeordnete der VG Flammersfeld Manfred Maurer sowie die Büroleiterin Sonja Hackbeil, VG Altenkirchen, und Büroleiter Eugen Schmidt, VG Flammersfeld, die Bürgerinnen und Bürger über die bevorstehende Fusion der beiden Verbandsgemeinden.

Fred Jüngerich stellte die Fusionsvereinbarung vor und begann mit einem kurzen Rückblick. Begonnen wurde mit dem Gebietsänderungsbedarf für die Verbandsgemeinde Flammersfeld nach dem Landesgesetz über die Grundsätze der Kommunal- und Verwaltungsreform vom 28.9.2010, das vorschreibt, dass Verbandsgemeinden mit unter 12.000 Einwohnern (Stichtag 30.9.2009) sich einen Fusionspartner zu suchen haben. Hiervon war die Verbandsgemeinde Flammersfeld betroffen und musste somit dieser gesetzlichen Vorgabe Folge leisten.

Es folgten Gespräche zur Aufnahme von Fusionsverhandlungen für eine freiwillige Fusion der beiden Verbandsgemeinden zum 1.1.2020. Im Anschluss wurden politische Lenkungsgruppen zur Erarbeitung der nun bestehenden Fusionsvereinbarung gebildet. Die Beschlüsse der beiden Verbandsgemeinderäte über diese Fusionsvereinbarung wurden in Flammersfeld am 31.1.2018 und in Altenkirchen  am 1.2.2018 gefasst. Nun ist noch die Zustimmung von mehr als der Hälfte der Ortsgemeinden beider Verbandsgemeinden erforderlich, in denen mehr als die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner leben muss. Für die freiwillige Fusion wird es eine finanzielle Unterstützung des Landes geben. Diese sogenannte „Hochzeitsprämie“ beträgt 1,0 Mio. Euro pro Verbandsgemeinde. Weitere Zuwendungen zur Entschuldung sowie für Investitionsmaßnahmen wurden ebenso seitens des Landes in Aussicht gestellt.

Was ist für die gemeinsame Zukunft geplant?
Unter anderem ist geplant, dass der Sitz der neuen Verbandsgemeindeverwaltung in Altenkirchen sein soll. Es wird eine Verwaltungsstelle in Flammersfeld mit einem Bürgerbüro mit erweiterter Servicequalität sowie mindestens einem Fachbereich geben. Der Name soll „Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld“ lauten. Die Vereinbarung sieht insbesondere auch Regelungen für die derzeit noch unterschiedlichen Strukturen beider Verbandsgemeinden (Finanzen, Investitionen, freiwillige Aufgaben etc.) vor.