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Auszeichnung als „Mittelstandsfreundliche Kommune“ erhalten

Prämierung im Landeswettbewerb

Mittelstandsfreundliche Kommune

Flammersfeld. „Wir fühlen uns in unseren Aktivitäten, neue Strukturen mit Wirtschaftsförderung und Weiterbildung zu unterstützten, voll bestätigt. Es ist schön, dass unser Konzept vom Land gewürdigt wird“, freut sich der Flammersfelder Bürgermeister Josef Zolk.

Über den Erfolg gefreut hat sich auch der neue Wirtschaftsförderer der VG, Dirk Fischer, der das Ideenkonzept formulierte. Aus insgesamt 21 Kommunen und zehn Ideenkonzepten wurde das Flammersfelder Projekt zu den Siegern gekürt. Bürgermeister Zolk wird dazu eine Urkunde und ein Preisgeld von 10 000 Euro am 26. August im Schloss Waldthausen in Budenheim entgegennehmen. Der Geldpreis ist dabei zweckgebunden und soll für die Umsetzung der Konzepte bestimmt sein.

Ausgezeichnet wurde die VG Flammersfeld mit ihrer Idee „kleinen und mittelständischen Unternehmen Dienstleistung aus einer Hand anzubieten“, sagt Dirk Fischer. Demnach sieht sich die Wirtschaftsförderung als „Kümmerer“, die etwa „ansiedlungswillige Unternehmen“ mit einer Fülle von Daten wie etwa Lageplänen versorgt und bei Baumaßnahmen weiterhilft. Sämtliche leer stehende Immobilien und verfügbare Bauplätze in der VG sollen in einer eigenen Homepage, die Ende des Jahres an den Start geht, zusammengefasst werden. Helfen will die Verwaltung den Unternehmen beispielsweise bei der Beantragung von Fördergeldern, bei Fragen zu Patent- und Produktinformation oder in Genehmigungsverfahren. Erklärt wird den Betrieben auch, wie sie in den Genuss von Existenzgründungshilfen kommen können und welche Weiterbildungsangebote es gibt. Die Flammersfelder wollen sich dabei als „Lotsen“ verstanden wissen, die eng mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen, den Nachbarkreisen in Neuwied und Westerwald zusammenarbeiten und versuchen, Betreiber gleicher Branchen zusammenzuführen.

Zum sechsten Mal wurde der Wettbewerb gemeinsam mit den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern, dem Landesverband der Freien Berufe, dem rheinland-pfälzischen Landesverband Einzelhandel, der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz, den kommunalen Spitzenverbänden und unter wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Mittelstandsökonomie Trier durchgeführt.

Kathrin Stricker
RZ Neuwied vom Dienstag, 13. Juli 2010, Seite 20

 

mehr Infos unter www.mittelstandsfreundliche-kommunen.de